Mara Laue

Mara Laue, eine Frau mit vielen Facetten.

Über die Mitarbeit in einer Schülerzeitung kamen Fantasy- und Science-Fiction-Storys, Kriminal- und andere Kurzgeschichten. Gedichte in Anthologie und Fanzines sowie verschiedene Sachartikel zu diversen Themen. Mara Laue arbeitet seit 2005 als Berufsschriftstellerin und schreibt hauptsächlich Krimi/Thriller, Science Fiction, Okkult-Krimis, Dark Romance, Fantasy und Lyrik.

 

Bücher von Mara Laue


 

Zehn persönliche Fragen an Mara Laue:

 

1. Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Schreiben, Lesen, Faulenzen – in dieser Reihenfolge. ;-)

 

2. Was lässt Sie aus der Haut fahren?

Lektoren, die meine Texte verschlimmbessern und Fehler hineinschreiben, die ich gar nicht gemacht hatte. Die sind aber zum Glück selten. Ansonsten bin ich nicht leicht aus der Ruhe zu bringen.

 

3. Wenn Sie eine beliebige Fähigkeit erlernen könnten, welche wäre es?

Xenoglossie. Das ist die Fähigkeit, jede Sprache zu sprechen und zu verstehen, ohne sie erst umständlich lernen zu müssen. (Diese Fähigkeit gibt es tatsächlich!) Dann wäre ich überall auf der Welt „zu Hause“ und hätte zumindest inhaltlich niemals Verständigungsschwierigkeiten.

 

4. Nennen Sie drei Dinge, ohne die Sie verloren wären.
1. Mein Mann
2. Bücher
3. Kaffee

 

5. Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
„Das tibetische Buch vom Leben und Sterben“ von Sogyal Rinpoche. Darin steckt so viel Weisheit, dass ich immer wieder Neues entdecke, egal wie oft ich es lese.

 

6. Wohin wollten Sie schon immer einmal reisen?

Einmal um die ganze Welt. Ich würde mir aber mehr Zeit lassen als nur 80 Tage wie Jules Vernes Phileas Fogg. ;-)

 

7. Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Geschichten? Was inspiriert Sie?
Mich inspiriert unter Umständen wirklich alles. Ein beliebiges Wort genügt, und ich mache daraus einen Roman, eine Story, ein Gedicht, ein Lied, ein Theaterstück. Oder ich finde die Inspiration auf der Straße, erlausche sie in der Luft, pflücke sie am Wegesrand, sehe sie irgendwo, und manchmal kommt auch die Muse vorbei und schenkt mir einen Kuss.
Ein paar Beispiele, um das zu verdeutlichen: Ein Stück Bindfaden in einem Rinnstein wurde ebenso zu einer Kurzgeschichte wie eine Schachpartie und ein zerbrochener Knopf. Aus einem wunderschönen Ring in der Auslage eines Juweliers wurde ein Krimi. Eine in regenbogenfarbene Kleidung gehüllte Frau auf einem Parkplatz wurde zur Fee in einem Märchen. Eine permanent nörgelnde Kundin bei einem Frisör wurde das Opfer eines Fluchs in einer Horrorstory. Und die köstlichen Brotschöpfungen meines Lieblingsbäckers inspirierten mich zu einem Genusskrimi. Alles „taugt“ als Inspiration.

 

8. Wenn Sie für einen Tag mit einer beliebigen Person tauschen könnten, wer wäre es?

Mit niemandem. Ich fühle mich sehr wohl in meiner eigenen Haut.

 

9. Was darf an einem perfekten Tag nicht fehlen?

Frühstückskaffee und Morgenzeitung und das Abendessen mit meinem Mann.

 

10. Was bedeutet für Sie Genuss?

Mir etwas Gutes zu tun, das ich auf angenehme Weise mit allen Sinnen positiv wahrnehme und durch das ich mich zumindest für die Dauer des Genusses wunschlos glücklich und rundherum zufrieden und wohl fühle. Das kann alles Mögliche sein. Vom duftenden Schaumbad über kulinarische Genüsse bis hin zu Verzückungen über dem Anblick eines herrlichen Regenbogen ist alles drin